Kuscheltiere: Heimliche Helden des Kinderbetts

Kuscheltiere sind mehr als nur niedlich! Ob im Kinderbett oder im Alltag: Sie helfen nicht nur beim Einschlafen, sondern auch bei der Entwicklung und Erziehung der Kinder. Was Eltern über Kuscheltiere wissen sollten.

Kuscheltiere: Heimliche Helden des Kinderbetts

Nicht nur niedlich, sondern auch durchaus nützlich! Der Tag der Kuscheltierliebhaber, der ist genau heute, am 28. Oktober. Werfen wir also einmal einen Blick darauf, wie Kuscheltiere Eltern und Kindern helfen – und das nicht nur beim Schlafen.

Die kuscheligen Superhelden

Sie sind sanft und stark zugleich – diese doppelte Superkraft von Kuscheltieren sollten Eltern für sich nutzen! Denn nur wenige Babys und Kleinkinder schaffen es, die benötigten 10 bis 12 Stunden durchzuschlafen. Da in diesem Alter das Alleinsein – gerade nachts – besonders beunruhigend ist, werden die Eltern dann meist durch Schreien herbeigerufen. Es geht aber auch ohne das nächtliche Wecken: Babys, die durchschlafen, schaffen es nämlich, sich selbst zu beruhigen. Neben dem Daumennuckeln hilft ihnen dabei besonders das Streicheln von Kuscheltieren. Auch Kinder gestalten aktiv ihre Schlafumgebung: Neben bequemen Decken oder Kissen sollen gerade weiche Kuscheltiere das Bett komfortabel machen. Gleichzeitig bieten die treuen Begleiter emotionale Unterstützung und fühlbaren Schutz vor den Monstern unterm Bett. Das ist schon sehr viel, aber sie können noch mehr!

Kuscheltiere machen eigenständiger

Ersetzen Kuscheltiere auch das frühkindliche Anschmiegen an die Mutter? Psychologen sehen in Kuscheltieren das Potenzial als sogenannte „Übergangsobjekte“. Im ersten Lebensjahr fangen Babys an, sich selbst als eigenständiges „Etwas“ wahrzunehmen – und nicht mehr als Teil der Mutter. Ein Prozess der Abgrenzung und Ablösung von den Eltern beginnt. Die Welt wird mehr und mehr eigenständig erkundet. Damit die immer stärker wegfallende Nähe zur Mutter nicht so schwer wiegt, hilft das Kuscheltier als begleitende Stütze. Und auch als Trainings-Objekt: Soziale Normen, verschiedene Rollen, wie Mama oder Papa, aber auch Gefühle von Hass bis Liebe werden mit dem Kuscheltier durchgespielt und so reflektiert und erlernt.

Kuscheln für besseren Schlaf

Zusammengefasst sind Kuscheltiere also gerade im Kindesalter besonders wertvolle Partner. Noch wertvoller, weil ein gesunder und ausreichender Schlaf enorm wichtig für die Entwicklung ist: Die geistige Gesundheit, das Lernen, aber auch die körperliche Entwicklung bis hin zu sozialen Interaktionen gedeihen dann besser. Auch bei Schlafstörungen der Kinder sind Kuscheltiere eine Unterstützung für Eltern: Sie machen die Schlafatmosphäre angenehmer, sind Sicherheits-Spender und helfen, sich aufs Schlafen zu konzentrieren. Denn Einschlafrituale sind auch bei Kindern sehr wichtig für die Entwicklung eines gesunden Einschlafverhaltens. Dabei steht es außer Frage, dass die Rituale mit dem Kuscheltier gleich doppelt Spaß machen. Aus dem gemeinsamen Zähneputzen, Vorlesen oder Ins-Bett-Gehen mit dem kuscheligen Begleiter wird dann schnell aus einem Spiel Selbstverständlichkeit. Ein weiterer fabelhafter Vorteil von Kuscheltieren ist: Sie schnarchen nicht!

 

Mehr zum Thema:

Erholsame Nacht? Wie es wirklich geht!

Besser schlafen: 4 häufige Schlaf-Mythen im Check.

Zur Ruhe kommen: Tipps für die richtige Erholung.

Schlafhygiene beginnt im Kopf: Was kann ich tun?

 

Quellen

Carno M-A et al (2003), Golem D et al (2019), Bayer S (2021), Thiedke CC (2001), Berhausen S (2022)

Über mich

Hallo, ich bin Ingo, Euer wissensdurstiger Schlafforscher

Rubrik


©2022 Orthos Fachlabor für Kieferorthopädie GmbH & Co. KG.